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Winterliches Knollengemüse mit Tagliatelle

Winterliches Knollengemüse mit Tagliatelle

Spontanes Rezept zum letzten Sonntag

Spontan zum Sonntag dachte sich mein Freund Alex letzte Woche, wir könnten doch wieder ein Rezept filmen. Wundervolle Idee, doch ohne vorbereitetem Rezept und leerem Kühlschrank lässt sich nicht viel kochen, geschweige denn filmen. Nach drei verschiedenen Supermärkten, in drei verschiedenen Bezirken und gefühlt endlos vielen genervten und unfreundlichen MitarbeiterInnen, hatte ich alles beisammen. Wobei ich sagen will, dass sich diese Armen mit womöglich tausenden unfreundlichen Sonntags-EinkäuferInnen herumschlagen müssen – da wäre wohl jeder gereizt. Das Rezept entstand durch Inspiration des Gemüseregals, den kalten Temperaturen an jenem Tag (-7°C) und den zwei Stunden, die ich auf dem Weg zwischen den Supermärkten überlegen konnte. So wurde es winterliches Knollengemüse mit Tagliatelle.

Vorbereitungen für das Rezept

Die Gaben und Farben des Winters

Gemüse, das wir typischerweise aus dem Winter kennen. Jedes besonders in seiner Farbe und seinem Geschmack. Eine wahre Gaumenfreude in der grauen Jahreszeit. Herb und herzhaft gewürzt. Wachholderbeeren und Lorbeerblätter verleihen den perfekten Geschmack, um kalten Tagen etwas Wärme zu verleihen. Sowohl cremig als auch vollmundig durch die Sonnenblumenkerne und Tagliatelle, wird das Gericht zu einem richtigen „Comfort Food“. Knusprig und rauchig, aber auch erfrischend und grün, rundet die Garnitur das Gericht wunderbar ab. Ich verwende Sonnenblumenkerne statt Cashewkerne, da Erstere in Österreich produziert werden. Ihr könnt auch statt den Sonnenblumenkernen Walnüsse verwenden, um dem Gericht noch eine besondere Geschmacksnote zu geben.


Knollengemüse
Vorbereitungen für das Rezept winterliches Knollengemüse
Winterliches Knollengemüse mit Tagliatelle

Winterliche Knollengemüse Pfanne mit Tagliatelle

Menge Zubereitung Insgesamt
4 Portionen 15 Minuten 25 Minuten

Zutaten:

  • 300g Vollkorn Tagliatelle
  • 3 mittlere Karotten (gelb, violett und orange)
  • ½ kleiner Knollensellerie
  • ½ kleiner Butternut Kürbis (oder Hokkaido)
  • 100g geräucherter Tofu
  • 80g Sonnenblumenkerne
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 kleine Zehen Knoblauch
  • 150ml Suppenbrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5 Wachholderbeeren
  • Etwas frische Petersilie
  • Etwas Sesam
  • Wasser
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Backrohr auf 150°C vorheizen und Nudelwasser aufsetzen. Dann beim Knoblauch den Keimling entfernen, da dieser bitter schmeckt. Knoblauch und Zwiebel klein schneiden und beiseite geben. Die Karotten, den geschälten Butternut Kürbis (Hokkaido kann mit der Schale verwendet werden) und den geschälten Sellerie in dünne Streifen schneiden oder hobeln. Den Tofu in kleine Würfel schneiden.

Die Petersilie hacken und für die Garnitur beiseitelegen. Weiters den geschnittenen Tofu auf einem Backblech mit Backpapier oder in einer passenden Form ins Backrohr geben. Dann die Nudeln nach Packungsbeilage kochen.

In einer großen Pfanne mit etwas Wasser den geschnittenen Knoblauch und Zwiebel dünsten. Nach zwei Minuten den Sellerie, den Kürbis und die Gewürze beigeben. Etwas Salzen und mit 100ml Suppenbrühe aufgießen. Zugedeckt 2 bis 4 Minuten dünsten. Währenddessen deb Tofu im Backrohr wenden. Dann die Karotten zum restlichen Gemüse hinzugeben und weitere 3-5 Minuten dünsten lassen.

Währenddessen due Sonnenblumenkerne mit 120ml Wasser mixen und dem Knollengemüse beigeben. Falls die Sauce zu dick ist, die restliche Suppenbrühe beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln abgießen und gegebenenfalls abschrecken.
Den Tofu aus dem Backrohr nehmen, in einer kleinen Schüssel mit der Petersilie und dem Sesam vermengen. Die Nudeln unter die Sauce heben. Anrichten und mit dem Petersilie-Sesam-Tofu-Gemisch garnieren.

 

Ich hoffe, euch schmeckt das Rezept so gut wie mir. Lasst mich in den Kommentaren wissen, was ihr davon haltet.